Die letzte Kränkung

Ich fuhr aus meinen Gedanken auf, und das Abendläuten machte den Hafen zum wirklichen Ort einer fassbaren Welt, in der Zeit verstrich, während man angelnden Kindern zusah und ein Glas Rotwein nach dem anderen trank, einer Welt, in der Schiffe abfahren, um wieder anzukommen, und ankommen, um wieder abzufahren, und nicht um dem Trinkenden zu bedeuten, wie vergebens all seine Hoffnungen und Erwartungen sind.

Christopher Ecker: Die letze Kränkung. Halle (Saale): Mitteldeutscher Verlag, 2014 . S. 6f.