Das Büro I: Direktor Beerta

Die Kopfschmerzen dauerten bis zum Abend des folgenden Tages an. Danach fühlte er sich ungewöhnlich klar. Er sah seine Zukunft in einem scharfen Licht, ohne jede Illusion. Es gab keinen Ausweg. Man wird älter. Man muss leben. Wenn man unabhängig bleiben will, muss man eine Arbeit haben. Es schien eine schlüssige Begründung, und doch suchte er weiter nach einer Öffnung, um zu entwischen, wie eine Ratte, die an den Wänden ihres Käfigs entlangrennt, anstatt sich damit abzufinden, dass der Raum fortan kleiner sein würde.

J. J. Voskuil: Das Büro. Direktor Beerta. Aus dem Niederländischen von Gerd Busse. München: Verlag C. H. Beck, 2012. S. 88.

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