Jour fixe

Ich treffe mich im Traum, Jour fixe mit mir selbst. Ich mache Überstunden – jede Nacht. Mal bin ich blond, mal bin ich taub, mal halte ich in der Beuge meines Arms längst vergilbte Seiten. Der teppichdicke Boden schluckt kein Geräusch. Der Gang ist schmal, beim Überholen bleibe ich auf der Strecke. Die Türen gläsern, die Zungen kleben an den Scheiben. Ich sauge, ich lecke, nichts bleibt haften. In der Spiegelung sehe ich einen Baum aus Beton. Die Knospen blühen in braunen Bohnen, und der Drucker ist falsch eingestellt.

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