Willkommen

»Leben heißt, von einem Raum zum anderen gehen […]«
Georges Perec

In der Bewegung liegt meine Stärke, im Entdecken mein Antrieb:
Für meine literarischen und journalistischen Arbeiten bin ich permanent zwischen unterschiedlichen »Räumen« – Themen, Disziplinen, Städten – unterwegs, und in jedem für eine gewisse Zeit zu Hause.

Über mich

»Die Saarländerin mit dem bayrischen Namen wohnt eigentlich in Schleswig-Holstein, am Meer, in Kiel. Sie liebt jetzt Dortmund (es gleicht ihrer seelischen Verfassung, sagt sie) und findet Duisburg: naja geht so (tätigkeitslos).«
Correctiv.Ruhr, Wir und Heute – Besucher aus fernen Galaxien

Mein Leben verläuft in vielen Städten: Saarbrücken, Hildesheim, Hannover, Amiens, Dortmund, Rostock, Kiel. Ich bin Sammlerin, mein Album ist noch lange nicht voll.

 

Schreiben

»In der Analyse des kleinen Einzelmoments den Kristall des Totalgeschehens entdecken.«*

Ich schreibe für journalistische Print- und Online-Medien und derzeit an meinem ersten Roman.  Eine Faszination hege ich für die kleinen Nichtereignisse des Alltags, in ihnen suche ich Aussagen nach einem möglichen ‚großen Ganzen‘, öfter aber nach Brüchen, die sich metaphorisch lesen lassen können. Meine Beobachtungen halte ich auch in meinem Miniaturen-Projekt »Kartografie des Alltags« fest.

 

*Walter Benjamin: Das Passagenwerk, 1. Band, Frankfurt a.M.:  Suhrkamp Verlag 1982, S. 575.

 

 

Tagesnotizen

Kernel of the brute

Ich warte noch, ein paar Jahre vielleicht. Bis die Fliesen aufgesprungen sind, weil die Wand das Wasser nicht mehr zurückhalten konnte, und auch die Folie sich zur Unkenntlichkeit aufgeschwemmt hat.

Die Jahre

Man schrieb Sätze von Schriftstellern über das Leben in ein Heft und entdeckte, wie berauschend es war, sich in Wörtern wieder zuerkennen, ›existieren ist trinken ohne Durst.‹ Man war überwältigt von einem Gefühl des Absurden und des Ekels. Unsere klebrigen Körper trafen auf das ›Geworfensein‹ des Existenzialismus. Annie Ernaux: Die Jahre. Aus dem Französischen von …

Einmal

Einmal war ich Bloggerin. Nur noch wenige wissen davon. Damals hörte ich auf, weil ich glaubte, Lebensabschnitte würden von außen diktiert. Ein Umstand, den ich hinnahm, man erzählte es mir ja so, und wer war ich, sich dagegen aufzulehnen? Ich dachte auch, ich hätte nur eine Chance, jetzt!, es wäre ein karrieristischer Fehler, weiterhin die …

Kontakt

info(at)melaniehuber(dot)net